| Das Bundesgebiet wurde in verschiedene Regionen aufgeteilt,
für die jeweils einzelne Bearbeiter oder Arbeitsgruppen (Anschriften
s. Impressum), die gleichzeitig Autoren des "Verzeichnis der Käfer
Deutschlands" sind, die Koordination bei der Erstellung regionaler Artenverzeichnisse
übernahmen.
Arbeitsschritt
1: Erstellung eines EDV-Kataloges
Allen regionalen Arbeitsgruppen und Bearbeitern wurde
zum Jahresende 1994 ein aktueller Deutschland-Katalog zur Verfügung
gestellt. Die Datenbank wurde von Frank Köhler anhand des über
8.800 Arten umfassenden Kataloges der mitteleuropäischen Käfer
von Lucht (1987) und dessen Nachträgen (Lohse & Lucht 1989, 1992,
1993) erstellt.
Arbeitsschritt
2: Erstellung regionaler Kataloge
In den einzelnen deutschen Regionen (Bundesländer
oder Untergliederungen) wurden im folgenden Eintragungen in die leere Datei
vorgenommen. Je nach Erforschungsstand und Vorarbeiten wurden hierzu von
den Koordinatoren regionale und überregionale Faunenwerke, lokalfaunistische
Publikationen sowie unveröffentlichte Artenlisten genutzt. Museums-
und Privatsammlungen wurden ausgewertet oder Mitglieder regionaler Vereinigungen
befragt. Die mit Status- und Quellenangaben gefüllten Dateien wurden
zu einer ersten Katalogfassung zusammengefügt,
Arbeitsschritt
3: Spezialistenbefragung
Rund 100 Spezialisten im In- und Ausland wurden von Klausnitzer
angeschrieben und um ihre Mitarbeit gebeten. Sie erhielten jeweils einen
Ausdruck des Verzeichnisses mit den Einträgen zu der von ihnen bearbeiteten
Käferfamilie mit der Bitte, Ergänzungen vorzunehmen, weitere
Quellen mitzuteilen, fragliche und falsche Eintragungen zu kennzeichnen.
Die schriftlichen Beiträge der Spezialisten wurden an die regionalen
Mitarbeiter weitergeleitet. Anhand dieser Anregungen und Bedenken wurden
in den einzelnen Regionen Nachträge notiert, Korrekturen vorgenommen
oder kritische Einträge geprüft.
Arbeitsschritt
4: Erstellung der Publikation
Nachträge und Korrekturen sowie eine Datenbank mit
allen verwendeten Quellen wurden von den regionalen Bearbeitern wiederum
als Datenbank bis Ende 1997 an Frank Köhler geschickt und anschließend
zur kritischen Überarbeitung der Datenbestände und Erstellung
des Verzeichnisses eingesetzt.
Mitarbeiter/innen
Insgesamt beteiligten sich 243 Mitarbeiter/innen an der
Datensammlung und Überprüfung der Meldungen - Namen und Arbeitsgebiete
werden im gedruckten Verzeichnis genannt. Allen sei nochmals auch an dieser
Stelle herzlich gedankt.
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