Verzeichnis der Käfer Deutschlands - Systematik Taxonomie
Grundlagen der systematischen Anordnung der Familien und Arten sowie ihrer Taxonomie bilden "Die Käfer Mitteleuropas" (Freude, Harde & Lohse 1964 ff.) nebst Katalog (Lucht 1987) und Supplementbänden (Lohse & Lucht 1989, 1992, 1993, Lucht & Klausnitzer 1998). Bei der vor liegenden Arbeit handelt es sich vorrangig um ein faunistisches Verzeichnis, das einen Überblick über Vorkommen und Verbreitung der Arten in Deutschland geben soll.

Benennung und Einordnung der Arten folgen grundsätzlich den oben genannten Werken. Das Verzeichnis bildet somit auch einen Abschlußkatalog der Käfer Mitteleuropas. Neue taxonomische Änderungen werden an dem 2. Nachtrag berücksichtigt und aufgelistet.

Neben den Artnamen werden lediglich die Familien namen aufgeführt, auf weitere taxonomische Untergliederungen, wie die Einfügung von Unterfamilien- oder Gattungsnamen, wird aus Platzgründen verzichtet, zumal diese Informationen in anderen Werken verfügbar sind.

Auf die Nennung von Unterarten wird in der Druckversion verzichtet, da im Bearbeitungsgebiet nur selten zwei oder mehr Unterarten einer Käferart auftreten. In diesen Fällen verweisen wir auf Einträge in den Datenbanken.

Um die Lesbarkeit des Verzeichnisses nicht zu mindern, werden Synonyme nicht in der tabellarischen Aufstellung genannt, sondern in einem Anhang zusammengefaßt. Zu dem Werk "Die Käfer Mitteleuropas" (1964-1983) verzeichnen die Supplementbände (1989-1998) über 2.500 Artaufspaltungen, Namensänderungen, Synonyme, Umstellungen im System usw., die im Anhang als alphabetische Verweiseliste aufgeführt und als Datenbank zur Verfügung gestellt werden.

Zur systematischen Sortierung wird der EDV-Code nach Lucht (1987) und Lohse & Lucht (1989, 1992, 1993) herangezogen. Der sogenannte "Lucht- Code" hat sich, trotz einiger Kritik, die hier nicht vertieft werden soll, als Hilfsmittel in der Datenbank- Verarbeitung bewährt. Insbesondere bei der Verknüpfung eigener und fremder Daten stellt er neben dem Artnamen ein wichtiges Kontroll- und Ordnungsinstrument dar, da jeder "Code" nur ein einziges Mal vergeben werden kann - im Gegensatz zu Namen, die im Laufe der Zeit verschiedenen Arten zugerechnet werden können.

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